• Mai 10, 2018
  • 2018
  • by Hans-Peter Muckenschnabel
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Eine Brückensperre durchkreuzt unsere Pläne

10. – 11.5.2018 – Zu Christi Himmelfahrt reisten Reinhard und ich mit dem Flugzeug und einem Taxi von Wien über Amsterdam nach Willemstad. Unser Plan war es, am Freitag über die Staande Mastroute bis Amsterdam zu fahren, wo Gerald und Peter am Samstag an Bord kommen sollten. Wir wollten gemeinsam in der Nacht durch Amsterdam fahren, um dann über den Nordseekanal nach IJmuiden und auf die Ostsee zu kommen. Vor allem die Nachtfahrt durch Amsterdam hätte uns sehr gereizt. Schöner Plan, aber leider nicht durchführbar 😪!

Eisenbahnbrücke bei Dordrecht

Ich war zuvor mit ALDA noch nie gesegelt. Daher war es spannend, zu erleben, wie das Schiff unter Segeln läuft. Mit einem schönen 4er Wind aus West ging es aus dem Hafen von Willemstad hinein ins Hollands Diep Richtung Osten. Nur unter Genua zeigte das Schiff schon sein Potenzial. Herrliches Downwind-Segeln bis Willemsdorp! Dort bogen wir in den Kanal Richtung Norden (Dordtsche Kil) ein und starteten die Maschine. Über ein Stück der alten  Maas, den Noord Kanal und ein Stück der neuen Maas erreichten wir am Abend die Marina der Wassersportvereinigung „IJsselmonde“ in Rotterdam. Am nächsten Morgen wollten wir zeitig in der Früh aufbrechen, um Brückenöffnungen weiter im Norden rechtzeitig zu schaffen. Wollten ………….

Bereits bei der Schleuse zur Einfahrt in die „Hollandsche IJssel“ wies man uns darauf hin, dass eine Brücke weiter im Norden aufgrund von Bauarbeiten nur eine Durchfahrtshöhe von 7 m aufweist. Was tun? Wir hatten eh nur eine Möglichkeit: Über die Neue Maas hinaus auf die Nordsee!

Gesagt getan. Quer durch Rotterdam ging es über die Neue Maas gen Westen.

Ein Frachter dient uns als Mole für´s Einkaufen!
Blick zurück auf Rotterdam

Verkehr wie auf der Südost-Tangente in Wien zur Rush Hour 🤣. Für Reinhard und mich war das echt spannend. Rotterdam ist immerhin der größte Seehafen Europas. Und das war spür- und sichtbar!

Hinaus aus der Maas frischte der Wind auf und wir konnten ALDA erstmals unter voller Besegelung genießen. Ohne wirklich das Letzte aus dem Trimm herauszuholen kreuzten wir Richtung Scheveningen. Ich war überglücklich, wie dynamisch ALDA am Wind agierte! Im Yachthafen machten wir gerade zu dem Zeitpunkt fest, als das Taxi von Gerald und Peter vorfuhr. Genauer ging´s wirklich nicht!

 

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